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Wasserkühlung

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Wasserkühlung, leise zu mehr Leistung!

Eine Wasserkühlung steigert nicht nur die Leistungsfähigkeit im Bereich des Übertaktens, sondern sorgt – sofern korrekt Dimensioniert – für ein deutlich leiseres System unter Last. Im Netz kursieren unzählige Meinungen darüber welche Art der Komponentenkühlung die Effektivste ist dabei wird grundsätzlich zwischen Wasserkühlung und Luftkühlung unterschieden.

Korrekt betrachtet ist eine Wasserkühlung ein Hybrides System welches die Elemente Luft & Wasser zur Kühlung verbindet. Ein üblicher Luftkühler wird zu 90% mit einer oder mehreren Heatpipes ausgestattet sein. Heatpipes transportieren Wärme z.B. schneller als ein Aluminiumblock. Um mehr Wärme aufzunehmen und zu transportieren macht man sich in einem Custom-Loop das Medium Wasser zunutze. Wasser kann eine vergleichsweise große Menge an Wärme speichern – Man muss einem Kilogramm Wasser also eine Energiemenge von 4187 Joule zuführen, um es um ein Grad Celsius zu erwärmen, dabei sei erwähnt dass die Einheit „Joule“ gleichbedeutend ist mit „Watt mal Sekunde“.

Wasser als Energiespeicher

Angenommen: 4187 Joule mal 1,5kg Wasser geteilt durch 95Watt ( TDP eines AMD Ryzen 7 2700x ) und schon haben wir die Zeit in Sekunden = 66. Es dauert also rein rechnerisch 66 Sekunden um mit der Verlustleistung eines Prozessors die Wassertemperatur im System um 1°C zu erhöhen wenn. In diese Rechnung müsste man die Kühlleistung eines Radiators miteinbeziehen. Zur Dimensionierung einer Custom Wasserkühlung für deinen PC sollte also in jedem Fall grob überschlagen werden, welche Energiemenge in das System eingebracht und abgeführt werden kann.

Die Weitläufige Meinung, ein größeres System bietet automatisch mehr Kühlleistung ist nur bedingt korrekt. Eine größere Menge an Wasser im System kann mehr Energie speichern, folglich bleibt das System bei gleicher eingebrachter Energie länger Kühler, die Endtemperatur wird jedoch auch mit der doppelten Menge an Wasser identisch mit jedem System sein, z.B. nur 0,75kg Wasser enthält. Daher ist bei einer Wasserkühlung stets darauf zu achten, den verwendeten Radiator ausreichend zu dimensionieren um das Wasser schneller abzukühlen als der Prozessor benötigt um es aufzuheizen.

Waterblock für Prozessor und Grafikkarte

Damit die Wärmeübertragung zwischen dern einzelnen Komponenten, etwa Prozessor oder Grafikkarte effizient und ohne große Verluste vonstatten geht werden sogenannte Waterblocks verbaut. Auf Grafikkarten empfehlen sich sogenannte Fullcover Waterblock, welche wie der Name schon sagt die gesamte Leiterplatte und alle darauf verbauten aktiven Bauelemente abdeckt und kühlt. In unserem Shop bieten wir ein großes Sortiment von Bykski an.

Das Sortiment umfasst Waterblocks für nahezu alle gängigen und aktuellen Grafikkarten von AMD und Nvidia, als auch Intel und AMD für Prozessoren. Alle Waterblocks von Bykski, sind aus hochreinem Kupfer hergestellt und vernickelt um Kontaktkorrosion in Systemen mit unterschiedlichen Materialien vorzubeugen. Dennoch empfiehlt es sich, bei der Auswahl der Komponenten bei einer Legierung zu bleiben. Üblicherweise werden Radiatoren in Aluminium oder Kupfer angeboten, folglich sollte man je nach Verwendung alle weitere Komponenten entsprechend auswählen und verbauen. Gleiches gilt für Fittinge oder Inline Elemente wie Temperaturanzeige oder Pumpe – abschließend sollte man für sein System ausschließlich demineralisiertes Wasser, oder besser ein Premix Liquid verwenden um Kontaktkorrosion gänzlich auszuschließen.